"Ich wollte gerne alte Menschen betreuen", erzählt Thorsten Weltecke. Von einem Freund erfuhr er, dass Zivi bei der Diakoniestation "ein Superjob" ist. Der junge Mann machte sich auf die Suche, kurzum: seit letzten Herbst ist er als Zivildienstleistender für die Diakoniestation voll im Einsatz.
Jeden Tag kümmert er sich um fünf bis acht Seniorinnen und Senioren, geht für sie einkaufen, putzt oder löst Rezepte bei der Apotheke ein. "Manchmal muss ich jemanden zum Arzt fahren oder mit dem Hund spazieren gehen" sagt der 20-Jährige. Ganz wichtig ist Thorsten Weltecke, dass er Zeit hat , sich mit den Betreuten zu unterhalten. "Sie freuen sich so, wenn ich komme, sind froh, jemand zum Reden zu haben".Obwohl ihm sein Job bei der Diakoniestation riesigen Spaß macht, will er beruflich nicht in diese Richtung gehen. Aber er empfiehlt jedem, seinen Zivildienst bei der Diakoniestation zu machen. "Die Atmosphäre stimmt. Man sieht mal selbst, wie alte Leute leben und welche Probleme sie haben. Und man erfährt, wie man mit kleinen Mitteln viel bewirken kann."
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